Gesundheitspolitik

Bundestagswahl 2025

Regelmäßig bringt sich die DDG in den politischen Diskurs mit Forderungen und Positionspapieren ein. 

Bundestagswahl 2025: DDG Agenda Diabetologie 2030

Die Versorgung von 9 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus sichern!

Diabetes ist die Ursache für zahlreiche Begleit- und Folgeerkrankungen – von Herz-Kreislauferkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall bis hin zu Erblindungen und Diabetischem Fußsyndrom, Dialysepflichtigkeit und erhöhtem Risiko für Krebserkrankungen. Es ist daher gesundheitspolitisch und ökonomisch zwingend, Diabetes als chronische Erkrankung ernst zu nehmen und gesundheitspolitisch im Fokus zu haben, um auch Folgeerkrankungen vorzubeugen. Die DDG hat zur Bundestagswahl 2025 ein Impulspapier vorgelegt und fordert von einer neuen Bundesregierung:

Diabetes mellitus erforschen – behandeln – verhindern: jetzt mehr denn je!

  1. Diabetes behandeln: Die Versorgung von Menschen mit Diabetes sichern – heute und morgen!
  2. Diabetes erforschen: Translationale Forschung stärken und strukturierte Versorgungsforschung etablieren!
  3. Diabetes verhindern: Mehr Prävention wagen!

Bundestagswahl 2025: Agenda Diabetologie 2030

Bundestagswahl 2025: DANK 6-Punkte-Plan für Prävention

Gesundheit sichern - Wirtschaft stärken!

Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) hat vor der Wahl zum Deutschen Bundestag einen umfassenden 6-Punkte-Plan für mehr Prävention und Gesundheitsschutz vorgelegt. Das Wissenschaftsbündnis fordert die zukünftige Bundesregierung dazu auf, verbindliche, strukturierte und umfassende Präventionsmaßnahmen zu verabschieden, um nichtübertragbare Erkrankungen wirksam einzudämmen und die wirtschaftliche Stabilität langfristig zu sichern.

Dazu Barbara Bitzer, DANK-Sprecherin und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG):

Wir können es uns nicht mehr leisten, untätig zu bleibenund auf wirkungslose Maßnahmen der Selbstverpflichtung oder wohlwollende Appelle an die Eigenverantwortung zu setzen. Die neue Bundesregierung muss endlich eine Präventionswende einleiten und weitreichende Maßnahmen verabschieden, die alle Menschen in Deutschland erreichen."

DDG Forderungen zur Krankenhausreform

Menschen mit Diabetes dürfen durch die Reformen nicht „unter die Räder kommen“

Medizin gehört in die Hände von Ärzten, Ärztinnen, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Gesundheitsfachberufen – nicht nur auf die Schreibtische von Gesundheitsökonom*innen. Die „Sprechende Medizin“ muss endlich gegenüber Apparate-, Prozeduren- und Fallpauschalen-Medizin aufgewertet werden. Es ist an der Zeit, mehr Versorgung zu wagen, anstatt nur unkontrolliert Krankenhäuser zu schließen. Eine kompetente und leitliniengerechte Versorgung von Menschen mit Diabetes in der ambulanten und stationären Medizin muss angesichts von fast 9 Millionen Menschen mit Diabetes zwingend sichergestellt sein! Diabetesschwerpunktpraxen und deren Kooperationen mit Kliniken müssen gestärkt werden.

DDG 3-Punkteplan zur Reform:

  1. Sicherstellung strukturierter Diabetes-Erkennung und -Versorgung in allen Krankenhäusern!
    Qualitätssicherung durch DDG zertifizierte Versorgungsstrukturen und gesicherte Fort- und Weiterbildung
  2. Schutz vulnerabler Gruppen!
    Für Kinder und multimorbide ältere Menschen mit einem Diabetes sowie Menschen mit Typ-1-Diabetes und Menschen mit diabetischem Fußsyndrom und anderen Folgeerkrankungen müssen multiprofessionelle Versorgungsstrukturen, zeitintensive Betreuung und Pflege gewährleistet sein.
  3. Gesicherte Finanzierung von nachgewiesener Versorgungsqualität!
    Krankenhäuser mit Diabetesbehandlungsstrukturen („Diabetes-Units“(1)) müssen finanzielle Zuschläge erhalten.

„Diabetes Unit“

Unter Diabetes-Unit versteht die DDG ein Diabetesteam bestehend aus Diabetolog*innen, Diabetesberater*innen, qualifizierten Pflegenden sowie ggfs. weiteren Fachdisziplinen für Behandlung auf Spezialabteilungen und den Konsildienst.

Download DDG 3-Punkteplan zur Krankenhausreform

Positionspapier AG Diabetischer Fuß zur Krankenhausreform

Amputationen vermeiden! Qualifizierte Versorgung von Menschen mit Diabetes und Diabetischem Fußsyndrom ist durch das KHVVG in Gefahr.

Argumentationsgrundlage zur Krankenhausreform

Unterstützen Sie den DDG-3-Punkteplan - im Sinne der rund 9 Mio. Menschen mit Diabetes in Deutschland. Damit aus der Krankenhausreform ein großer Wurf wird.